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Im Horrormagazin “Menschenblut” unternahm Toni Greis aus Braunschweig seine ersten zaghaften Schritte in Richtung Profi-Zeichner. Er hat mit seinem Stil von Anfang an die Leser fasziniert. Toni Greis erzählt in Bildern, die es so leicht machen, alles andere stehen und liegen zu lassen und in seine Welten einzutauchen. Mit der samtenen Hardcore-Saga von “Alraune” legte der Richard Corben-Bewunderer seinen ersten Welterfolg hin. In den Vereinigten Staaten kletterte er in seinen besten Tagen auf Platz 4 in der Erotikzeichner-Hitliste.
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Neben den Abenteuern seiner Hauptfigur Dinah fand der umtriebige Niedersachse auch noch Zeit, Geschichten für das amerikanische Kultcomic “Heavy Metal” zu machen. Nun ist es Zeit, dass die Welt erkennt, dass Toni Greis nicht nur ein Spezialist für Erotik ist. Mit dem Science fiction-Epos “Luna” wagt der Künstler sich dahin vor, “wo noch nie ein Mensch gewesen ist”.
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Wieder ist eine junge Frau seine Hauptfigur. Und wieder sind seine Interpretationen der Weiblichkeit atemberaubend. Aber diesmal lässt er uns Zeugen einer Tragödie werden. Wir erleben die Odyssee eines Mädchens, dessen Schicksal uns in den Bann schlagen wird. “Luna” ist, ähnlich wie “Alraune”, auf acht Hefte angelegt und wird in Fortsetzungen erzählt.
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Wir wünschen unseren Lesern, dass sie sich auch von dieser neuen Geschichte, die übrigens wieder aus der Feder von Robi stammt, mitreißen und begeistern lassen.
Einhelligen Beifall gab es jedenfalls bei der Verleihung des ICOM-Preises für das beste Artwork 2007, den Toni für das erste Heft von “Luna” entgegennehmen konnte. Aus der Begründung der Jury: “Stilsicher gelingt es Toni Greis durch seine Bilder, eine trostlose und immer bedrohlichere Atmosphäre zu schaffen. Bemerkenswert seine Darstellung diverser Frauentypen – von unserer hübschen, etwas naiven Heldin Puni über deren gestrenge Vorgesetzten zur gnadenlosen Inspektorin. Schäbige Duschräume, endlose Plantagen, zweckdienliche Dienst- und Wohnräume und der kalte Weltraum werden mit sicherem Strich und passender, fast monochromer Farbgebung in Szene gesetzt. Dabei bleibt das Artwork über die gesamte Länge der 22 Seiten immer abwechslungsreich und spannend. Und selbst die zwei Nacktszenen mit Puni (geschuldet vielleicht den Erwartungen der Leser seiner erfolgreichen Alraune-Serie) fügen sich nahtlos ein in das düstere Gesamtbild der Geschichte, ohne vordergründig voyeuristisch zu wirken. Respekt.”
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